Wieder einmal meinten es die Götter des Schlafs, wenn es sie gibt, gut mit uns. Umso wichtiger, als das Spiel der türkischen Mannschaft noch eine Stunde früher angepfiffen wurde, dass sie kein Tor erzielten und selbst in Überzahl verloren. Ich wachte auf, freute mich über die Ruhe und stellte fest, die letzten Minuten laufen noch. In denen bangte ich mit der Mannschaft aus Paraguay. Die Ruhe währte nicht lange. Dann gab Dackel Aloys wieder alles. Während seiner lauten Dreiviertelstunde oszilliere ich zwischen den Zuständen „Von dem Stress muss er doch tot umkippen“ (vergebliche Hoffnung) und der Vorstellung einer Szene aus „Ein Fisch namens Wanda“, in der nach meiner Erinnerung ein Hündchen und ein Betonklotz vorkommen.
Die Götter des Fußballs, wenn es sie gibt, waren uns gestern nicht ganz so gewogen. Wir konnten noch so oft „Sankt Pauli“ skandieren. Zwar wurden die gewünschten Spieler eingewechselt, aber am Spielstand änderte sich nichts. Dennoch positiv: Wie sind jetzt mit etwas Verspätung im Turniermodus.
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