Das Schönste am Seriengucken ist auf jeden Fall, wie der Sohn den Plot parallel in unserem Wohnzimmer performt. Selbstverständlich französisch parlierend. Nur unterbrochen durch gelegentliche rhetorische Fragen wie: „Weißt du überhaupt, was quand-même heißt?“ Die Art, wie er es ausspricht, zeigt mir zumindest, dass er nur die phonetische, nicht die geschriebene Variante kennt. Aber darüber schweige ich. Schön außerdem, dass meine Kenntnisse an der putain de merde-Front nicht so schwach sind wie vom Sohn angenommen. Besonders schön, dass ich zum binge-watching und zur Liveshow noch einen Teller vegane Corn Showder, vom Sohn nach original Bostoner Rezept gekocht, serviert bekomme. (Sie schmeckte hervorragend.) Ich für meinen Teil empfange die Globalisierung mit offenen Armen.
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