Kurz nach 18 Uhr war ich dann zuhause. Mich empfing ein im Feierhemd kochender Sohn. Gekocht wurde mit Klavierbegleitung. Der Freund der Freundin haute in die Tasten. Durchaus begabt - was er aus unserem verstimmten Piano herausholte. Um die Jungs herum weitere Jugendliche, zum größten Teil bekannter, zum Teil unbekannter Provenienz. Fast alle grüßten freundlich, machten insgesamt aber einen eher aufgescheuchten Eindruck. Dieser bestätigte sich darin, dass Einige anfingen, die Möbelstücke des Wohnzimmers wieder in ihre Ausgangsposition zu bringen. Es wirkte, als ob meine Anwesenheit nicht zwingend notwendig sei. Ich fand zum Glück Asyl in der Nachbarwohnung. Mit Wein und grandiosem Essen und allen Schikanen. Dennoch nagt der Gedanke, alt zu werden (zu sein?), an mir. Ich verstehe alles nicht mehr so richtig. Hausaufgaben gingen früher anders.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen